Während des Lockdowns rauchten die defakto-Köpfe. 
Von Lörrach über Bochum und Hannover bis nach Berlin ging es in vielen Haushalten hoch her. Sogar im Tipi in Litauen und in der Ausgangssperre im Elsass waren wir mit kreativen Köpfen verbunden, um gemeinsam an einer Sache zu arbeiten.
Da wurden Küchensiebe, Gummihandschuhe, Schrubber, Staubsauger u.v.m. zu Requisiten umfunktioniert, Lieder aus der Ferne über 20 Spuren aufgenommen, Projekte aus Freiburg arbeiteten plötzlich mit Menschen aus Düren und Bochum zusammen. Und Emden traf sich mit Recklinghausen. In Frankfurt tanzten die Puppen und in Essen und Würzburg flog man ins All. 
In Bassum wurde eine Zeitreise unternommen, in Köln und Euskirchen gab es eine Allianz von Außerirdischen. 
Es wurde diskutiert und geprobt – übers Telefon und über Video-Calls. Geräusche wurden produziert, Texte sind entstanden und es wurde um Worte gerungen. Trotz der Distanz sind alle zusammengerückt.

Wir haben in dieser Zeit gelernt, dass Projekte, die auch Theater zum Inhalt haben, durchaus über die Entfernung funktionieren. Auch wenn es vor Ort natürlich schöner ist!

Wir haben gelernt, nachdem bereits vier anstehende Premieren Corona zum Opfer gefallen sind, dass wir nicht komplett auf eine Premiere verzichten müssen. 

An der Produktion „Über das Reisen in schwierigen Zeiten“ haben sich Teilnehmende von 25 Standorten und alle theaterpädagogischen Fachkräfte beteiligt. Entstanden ist ein Plädoyer für die Kunst

Über das Reisen in schwierigen Zeiten

Die erste digitale defakto – Premiere.

Ein Plädoyer für die Kunst

Ein Text von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem mach:ART® Projekt Köln-Wesseling.

Corona-Song

Ein Song, entstand während des Lockdowns mit der Freiburger work:ART®- Frauengruppe.

Fotocollagen

Berlin machte den Anfang und es dauerte nicht lange, und die anderen waren auch dabei…